Abteilung Kegeln

Kegeln ist wohl die traditionsreichste Sportart in Seelingstädt. Der erste Kegelclub wurde 1913 gegründet und nannte sich "Murks". Zwei weitere, "Essigmänner" und "Freiweg", bildeten sich nach dem 1. Weltkrieg. Der Einbau einer Kegelbahn in der früheren Schankwirtschaft Möbius kurz nach der Jahrhundertwende dürfte sich dabei fördernd auf diese Sportart ausgewirkt haben.
Später bauten der Gastwirt Paul Möbius und sein Sohn Erich, beide selbst passionierte Kegelsportler, die Kegelbahn zu einer wettkampfgerechten Asphalt-Bundesbahn aus. Bis zum Jahr 1975 fanden hier Wettkämpfe oder auch Preiskegeln statt. 1950 bildeten die Sportler unter Leitung von Paul Petzold die Sportgemeinschaft (SG) Seelingstädt.

Diese kurzzeitig 1954 eingeschlafen, erlebte 1960 ihre Wiedergeburt durch drei Kegelmannschaften und eine Frauengymnastikgruppe.
1975 veranlasste der Rat der Gemeinde den Bau einer neuen Kegelbahn. Die Inbetriebnahme ein Jahr später gab dem Kegelsport neuen Auftrieb.
(--> historisches Foto und Zeitungsartikel aus 1975 <--) Bis 1989 gab es drei Kegelmannschaften von denen zwei in der Kreisliga und eine in der Kreisklasse spielten.
1990 bildete sich dann der SV Seelingstädt e.V. mit vier Abteilungen Kegeln, Fußball und Gymnastik. Von denen heute aber nur noch Kegeln übrig ist. Unter dem Vereinsvorsitz von Bernd Lange erfolgte zugleich die Mitgliedschaft im Muldental Kreissportbund. Heute besteht die Abteilung mit ca. 70 Mitgliedern aus drei Wettspielmannschaften Männer, einer Wettspielmannschaft Frauen und zwei Wettspielmannschaften Senioren. Gespielt wird in der Verbandsliga Sachsen, Bezirksliga, Bezirksklasse, Muldentalliga und Muldentalklasse.